Kaum eine Quelle bringt die Vergangenheit so nah wie ein Feldpostbrief. Zwischen 1914 und 1945 schrieben Soldaten Millionen Karten und Briefe an ihre Familien – Lebenszeichen von der Front, Geburtstagsgrüße, Sorgen und Hoffnungen. Wer solche Stücke heute erbt, steht meist vor einem Problem: Die alte deutsche Schreibschrift ist für moderne Augen nahezu unleserlich.
Warum Feldpost so schwer zu lesen ist
Feldpost wurde fast immer in der deutschen Kurrentschrift oder ihrer vereinfachten Form, der Sütterlinschrift, verfasst. Hinzu kommen erschwerende Umstände:
- flüchtige, gedrängte Handschrift – oft im Schützengraben oder bei Kerzenlicht geschrieben
- verblasste Bleistift- oder Tintenstriche auf dünnem Papier
- Abkürzungen, Feldpostnummern und militärische Begriffe
- Wasserflecken, Knicke und Alterung nach über 100 Jahren
Selbst wer einzelne Buchstaben kennt, scheitert oft am Zusammenhang. Genau hier hilft eine KI, die auf historische deutsche Handschriften trainiert ist.
Was in Feldpostbriefen steckt
Feldpost ist eine erstrangige Quelle für die Ahnenforschung und Familiengeschichte. Aus den Zeilen lassen sich oft rekonstruieren:
- Namen von Absender, Empfänger und erwähnten Verwandten
- Orte, Truppenteile und Stationierungen (über Feldpostnummer und Poststempel)
- Daten, Ereignisse und die Stimmung des Schreibers
- Alltagsdetails, die in keinem Geschichtsbuch stehen
So überträgt AlteBriefe.de deine Feldpost
Unser Dienst nutzt KI, die speziell auf alte deutsche Schriften ausgelegt ist. Der Ablauf:
- Hochladen: Foto oder Scan deines Feldpostbriefs bzw. der Karte – auch mehrseitige PDFs.
- Transkription: Die KI überträgt den Text vollständig in modernes, lesbares Deutsch.
- Zusammenfassung: Du erhältst zusätzlich Datum, Absender, Empfänger, Ort und Inhalt auf einen Blick.
- Speichern & exportieren: Im Konto bleiben deine Briefe erhalten und lassen sich als PDF sichern.
Tipps für ein gutes Ergebnis
- Fotografiere bei gutem, gleichmäßigem Licht ohne Schatten und Blitz-Reflexe.
- Lege den Brief flach und fülle das Bild möglichst ganz aus.
- Bei Karten beide Seiten getrennt aufnehmen – Vorder- und Rückseite.
- Mit der Ausschnitt-Funktion kannst du gezielt nur den Textbereich scannen.
Häufige Fragen zur Feldpost
Kann die KI auch verblasste Bleistift-Feldpost lesen?
Oft ja. Entscheidend ist ein scharfes, gut ausgeleuchtetes Foto. Bei sehr blassen Stellen hilft seitliches Licht, das die Schriftrillen betont. Ist eine Stelle nicht sicher lesbar, wird sie als unsicher gekennzeichnet, statt etwas zu erfinden.
Werden Feldpostnummern und Orte erkannt?
Genannte Orte, Daten und Namen werden in der Zusammenfassung herausgezogen. Feldpostnummern lassen sich mit den transkribierten Angaben anschließend in einschlägigen Verzeichnissen zuordnen.
Wie viele Scans sind kostenlos?
Die ersten zwei Scans sind kostenlos – du kannst AlteBriefe.de also gratis ausprobieren. Für mehr Briefe gibt es günstige Guthaben-Pakete.
Wie sicher sind meine Dokumente?
Deine Briefe werden zur Analyse verarbeitet und – nur bei angemeldeten Konten – in „Meine Briefe" gespeichert, damit du sie wiederfindest. Details stehen in unserer Datenschutzerklärung.